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	<title>Der Nahverkehr-Info Blog</title>
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	<description>Nahverkehr, oder auch anderes</description>
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		<title>Die Mitarbeiter der Nahverkehrsbetriebe</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 18:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs sollte jedem bewusst sein, dass das Fahrpersonal zwar die wichtigsten Mitarbeiter eines Nahverkehrsunternehmens sind, aber einen geringen Stellenwert in dessen Hierarchie einnehmen. Dieses spiegelt sich in einer geringen Bezahlung im Zusammenhang mit schlechten Arbeitsbedingungen wieder. Kurze Ruhezeiten zwischen den Diensten, sehr unregelmäßige Arbeitszeiten und viel Wochenendarbeit sieht der Dienstplan für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs sollte jedem bewusst sein, dass das Fahrpersonal zwar die wichtigsten Mitarbeiter eines Nahverkehrsunternehmens sind, aber einen geringen Stellenwert in dessen Hierarchie einnehmen. Dieses spiegelt sich in einer geringen Bezahlung im Zusammenhang mit schlechten Arbeitsbedingungen wieder. Kurze Ruhezeiten zwischen den Diensten, sehr unregelmäßige Arbeitszeiten und viel Wochenendarbeit sieht der Dienstplan für Fahrdienstbeschäftigte vor. Neben großen Stress im Straßenverkehr sind Fahrdienstmitarbeiter bedingungslos dem Kunden ausgeliefert und müssen sich fast alle Vorhaltungen von Fahrgästen gefallen lassen. Im Regelfall erhält der Kunde von Seiten des Verkehrsunternehmens immer recht, auch wenn sein Verhalten mehr als Zweifelhaft erscheint und als unangemessen anzusehen ist. Straßenbahn- und Busfahrer besitzen in der Gesellschaft keine Lobby und somit ist ihr Stellenwert  bei den Verkehrsbetrieben gering eingestuft.</p>
<p>Anders sieht es bei Verkehrsunternehmen im Verwaltungsbereich aus, hier sitzen teilweise Lobbyisten mit ihren entsprechenden Mitarbeiterstäben. Hier werden Gehälter gezahlt, die in keiner Weise mit den Leistungen übereinstimmen. In entstandenen Seilschaftsprinzipien sind hoch entlohnte Positionen nach entsprechenden Beliebtheitsgraden entstanden. Qualität wurde als neues Schlagwort auch für die Nahverkehrsbetriebe entdeckt und somit die Berechtigung für die in Massen entstandenen Marketingjobs gesichert. Ob diese Art von Qualität benötigt wird oder nicht, ist erstmal zweitrangig. Es sind nur diese zweifelhaften und unbenötigten Arbeitsplätze aufrecht zu erhalten. Es erweckt den Anschein, dass der Überschuss an gelernten Marketingberufen bei den Verkehrsbetrieben Einzug halten soll und dieses dann mit Steuergeldern finanziert wird. Doch wie sieht die entwickelte Qualität der Marketingexperten aus? Erst mal hat der Kunde immer recht und wenn sein Anliegen noch so dämlich ist. Die große Mehrheit der Beschwerdeführer würde das Verkehrsunternehmen sowieso nicht als Kunde verlieren, egal wie die Behandlung ist, denn sie sind auf den ÖPNV angewiesen. Andere wiederum nutzen den ÖPNV nur weil er preiswerter ist als die Fahrten mit dem eigenen PKW und diese Pfennigfuchser würden auch immer wieder den ÖPNV nutzen. Die Qualität des eigenen PKW wird der ÖPNV nie erreichen, denn es bedeutet Unabhängigkeit, kein lautes Gequatsche, einen bequemen Sitzplatz, kein Gedränge, kein rücksichtsloses Benehmen anderer, keine langen Wartezeiten an Haltestellen, keine verpassten Anschlüsse und diese Qualität wird nie ein Marketingexperte herbeireden können. Was schaffen denn die Marketingexperten? In den Verkehrsspitzenzeiten volle Bahnen und Busse mit Verspätungen und verpassten Anschlüssen, so wie es eben immer war. Immer unbequemere Bahnen und Busse mit immer engeren, härteren und weniger Sitzplätzen, der Komfort nimmt ab statt zu. Der Aufenthalt an Haltestellen wird städtebaulich schöner und gilt als Aushängeschild für Kommunalpolitiker die den ÖPNV nie nutzen, doch für die Fahrgäste immer schlechter, schöner anstatt nützlicher Wetterschutz. Das Benehmen der Fahrgäste wird aufgrund fehlenden Anstandes ebenfalls immer negativer. Hier werden Menschen zusammengestaucht und dieses wird dann von Marketingexperten schön geredet. Aber in manchen Sachen sind Marketingleute wirklich unübertroffen, sie können tonnenweise Papier als nutzlose Broschüren produzieren lassen, die als einzige wirkliche Aufgabe nur die Umweltbelastung erhöhen, oder veranlassen teure Umfragen die kein Ergebnis bringen. Denn bequeme, nicht überfüllte Fahrzeuge mit zugesicherten Sitzplatz, die zudem auch noch pünktlich verkehren schafft keine Broschüre, keine Umfrage und kein schwätzender Marketingexperte.</p>
<p>Marketing und Qualität sind Schlagwörter der heutigen Zeit und wenn die zahlenden Aufgabenträger eines Tages merken, dass dieses alles nur Steuergelder kostet und überhaupt keine Vorzüge erkenntlich sind, wird sich wieder auf den ursprünglichen Grund des Nahverkehrs besonnen und ein ÖPNV ohne unnötige Schnörkel angeboten. Denn unbequem, unpünktlich und langsam war er schon immer und wird es auch in der Zukunft bleiben.</p>
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		<title>Sozialticket</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 15:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Einführung des geplanten Sozialtickets im ÖPNV ist im Prinzip als positiv anzusehen. Allerdings muss dieses steuerfinanziert sein und bei den knappen öffentlichen Kassen kann es zu Problemen kommen. Der gesamte öffentliche Personennahverkehr ist steuerfinanziert, kein Verkehrsunternehmen kann alleine über Einnahmen seinen Betrieb sicherstellen. Die Forderungen der Politik nach kostengünstigen, möglichst Flächendeckenden ÖPNV, hat natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einführung des geplanten Sozialtickets im ÖPNV ist im Prinzip als positiv anzusehen. Allerdings muss dieses steuerfinanziert sein und bei den knappen öffentlichen Kassen kann es zu Problemen kommen. Der gesamte öffentliche Personennahverkehr ist steuerfinanziert, kein Verkehrsunternehmen kann alleine über Einnahmen seinen Betrieb sicherstellen. Die Forderungen der Politik nach kostengünstigen, möglichst Flächendeckenden ÖPNV, hat natürlich seinen Preis. Die weiteren Einnahmeverluste durch zusätzliche soziale Leistungen der Verkehrsunternehmen sind von dem Land und den Kommunen auszugleichen. </p>
<p>Wenn öffentlicher Personenverkehr, der auch bezahlbar ist, betrieben werden soll, geht dieses nur über staatlich subventionierte Leistungen. Die Verkehrsbetriebe haben in den letzten Jahren Personalkosten abgebaut und sehen in diesem Bereich keine Einsparungen mehr. Alle weiteren Kosteneinsparungen gehen zu Lasten der Qualität. Doch hier müssen die Politiker entscheiden was sie denn möchten, Kosten sparen mit weniger Qualität oder einen Qualitätsmindeststandard mit weiteren sozialen Leistungen den sie aus Steuermitteln finanzieren müssen.</p>
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		<title>Pünktlichkeit und Erstattungen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 18:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Pünktlichkeitsversprechen einiger Verkehrsbetriebe ist dem Namen nach eine gute Sache und wird über Marketingmaßnahmen entsprechend vermarktet. Nur ist es im Leben schwierig von anderen Geld zu bekommen, so ist dieses auch hier der Fall. Es handelt sich um sehr kleine Geldbeträge und der nachweisbare Umstand ist im Verhältnis zum Betrag viel zu aufwändig. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Pünktlichkeitsversprechen einiger Verkehrsbetriebe ist dem Namen nach eine gute Sache und wird über Marketingmaßnahmen entsprechend vermarktet. Nur ist es im Leben schwierig von anderen Geld zu bekommen, so ist dieses auch hier der Fall. Es handelt sich um sehr kleine Geldbeträge und der nachweisbare Umstand ist im Verhältnis zum Betrag viel zu aufwändig. Auch der zu berücksichtigende Zeitaufwand, schreiben oder anrufen, Nachweis erbringen, Weg zum Kundencenter um die Erstattung abzuholen, den alten Fahrschein nicht aus versehen wegzuwerfen oder zu verlegen, ist fast schon unzumutbar im Verhältnis zum Betrag. Vielleicht ist in der Kalkulation der Verkehrsbetriebe aber schon berücksichtigt, dass dieses Angebot kaum angenommen werden kann. Jedenfalls ist dieses mal wieder eine Marketingidee welches die Verkehrsbetriebe in einem positiven Erscheinungsbild setzen soll.</p>
<p>Mit der Erstattung von Geldbeträgen, auch wenn diese noch so gering sind, ist es im deutschen Beamtenstaat nie leicht. Weil der Aufwand im Verhältnis zum Betrag viel zu groß ist, wird im Allgemeinen auf Erstattungen verzichtet. So werden bei geringen Beträgen selbst Arbeitsmittel mit privaten Geld bezahlt, weil hier eine Rückerstattung durch den Arbeitgeber mit großen Aufwand zu betreiben ist. Es sind Formulare auszufüllen, mehrere Unterschriften einzuholen, der Betrag bei der Firmenkasse abzuholen, sodass z. B. für die Erstattung eines Euros ein halber Arbeitstag nur diese Beschäftigung findet. Doch hier müsste eigentlich der Arbeitgeber das Verhältnis von 4 Stunden Gehalt und 1 Euro Erstattung erkennen, doch der Vorschriftenwust blockiert auch bei Arbeitgebern das Denken.</p>
<p>Aber der Staat fördert auch gegen sich selber unverständliche Gesetze bezüglich Einnahmen. Ein schönes Beispiel ist das Parkvergehen, hier wird eine Einnahme von 5 EURO erzielt. Doch wie sieht die Ausgabenseite aus? Es werden zur Feststellung dieses Deliktes zwei Politessen benötigt, dann erfolgt die Halterfeststellung und die Formulierung des Anschreibens, wofür weitere Verwaltungsangestellte benötigt werden. Dem Anschreiben werden mehrere Seiten Belehrungstexte beigefügt und mit dem entsprechenden Porto versehen. Jetzt kann jeder überlegen, wie viel Staatseinnahmen hier verbleiben.</p>
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		<title>Beschwerden an Verkehrsunternehmen</title>
		<link>http://nahverkehr-info.de/blog/2011/07/beschwerden-an-verkehrsunternehmen/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 18:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie beschwere ich mich richtig? Zunächst sollte jeder sich die Frage stellen, lohnt sich die Beschwerde überhaupt? Grundsätzlich soll eine Beschwerde einen Sinn besitzen. Wenn sich z. B. über zu frühes Fahren von der Haltestelle beschwert werden soll, sollte erst mal die Taktfolge eine Berücksichtigung finden. Wenn bei einem 5 Minutentakt die Bahn oder der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-525" href="http://nahverkehr-info.de/blog/?attachment_id=525"><img class="aligncenter size-full wp-image-525" title="beschwerde" src="http://nahverkehr-info.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/beschwerde.jpg" alt="" width="134" height="170" /></a></p>
<p><strong><big>Wie beschwere ich mich richtig?</big></strong></p>
<p><strong><big>Zunächst sollte jeder sich die Frage stellen, lohnt sich die Beschwerde überhaupt?</big></strong></p>
<p>Grundsätzlich soll eine Beschwerde einen Sinn besitzen. Wenn sich z. B. über zu frühes Fahren von der Haltestelle beschwert werden soll, sollte erst mal die Taktfolge eine Berücksichtigung finden. Wenn bei einem 5 Minutentakt die Bahn oder der Bus zwei oder drei Minuten zu früh sein sollte, kann dieses auch eine zu spät fahrende Bahn oder fahrender Bus sein. Sicherlich ergibt hier eine Beschwerde im 30 oder 60 Minutentakt Sinn, denn wenn hier zu früh von den Haltestellen abgefahren wird, ist die Wartezeit zu dem nächsten Linienfahrzeug unerträglich lang und evtl. verpasste Anschlüsse sind die Folge. Es ist für die Beschwerde der Haltestellennamen, die Linien- und Fahrzeugnummer sowie die Zeit festzuhalten und bei der Beschwerde mit anzugeben.</p>
<p><strong><big>Fahrpersonal</big></strong></p>
<p>Beschwerden über das Fahrpersonal sollten gut überlegt sein und auch einen richtigen Grund besitzen. Wenn das Fahrpersonal nicht gerade übertrieben unfreundlich ist, sollte hier auf Beschwerden gänzlich verzichtet werden. Das Fahrpersonal ist ständigen Stresssituationen ausgesetzt sowie einer enorm unregelmäßigen Arbeitszeit und die Entlohnung wird in keiner Weise ihrer Arbeitsleistung gerecht. Auch ist ihr Stellenwert innerhalb der Firmenhierarchien keineswegs ihrer Arbeitsleistung entsprechend, denn sie sind die Säulen eines jedem Verkehrsbetriebes was jedoch viele Unternehmen nicht erkennen oder nicht erkennen wollen.</p>
<p><strong><big>Sauberkeit</big></strong></p>
<p>Beschwerden über die Sauberkeit in den Fahrzeugen sollten gut durchdacht sein. Die Verkehrsunternehmen investieren viel Geld in die Sauberkeit der Fahrzeuge. Die Bahnen und Busse werden täglich gründlich gereinigt und gehen immer sauber auf die Strecke. Die Verschmutzungen während des laufenden Betriebes sind ausnahmslos dem fehlerhaften Verhalten anderer Fahrgäste zuzurechnen, deren Anstand und Erziehung nicht ausreicht ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen. Es kann auch nicht für das Fehlverhalten einiger Zeitgenossen den Verkehrsbetrieben die Schuld zugewiesen werden. Jedoch sollten manche Verkehrsunternehmen dahingehend ihre Marketingstrategien ändern, dass den Fahrgästen nicht alles erlaubt wird, z. B. Speisen und Getränke zu sich zu nehmen, denn es ist für jedem zumutbar eine Kurzstrecke ohne Nahrung zurückzulegen, davon stirbt keiner. Hier wäre ein großer Sprung zur ständigen Sauberkeit geschafft.</p>
<p>In die Sauberkeit der Haltestellen und der Stadt- U-Bahn Stationen wird ebenfalls von den Verkehrsunternehmen viel investiert. Hier finden regelmäßige Reinigungen statt und an stark frequentierten Stationen sogar mehrmals täglich. Doch auch hier sind die Verschmutzungen ausnahmslos dem Fehlverhalten der sich dort aufhaltenden Passanten zuzurechnen.</p>
<p><strong><big>Infrastruktur</big></strong></p>
<p>Bauliche Anlagen innerhalb der Betriebsgebiete werden häufig über diverse staatliche Förderprogramme erstellt. Dazu gehört der behindertengerechte Haltestellenausbau, Einrichtungen von neuen beleuchteten Wetterschutzeinrichtungen, Beschleunigungsprogramme für Signalanlagen bis hin zu neuen Stadt- und Straßenbahntrassen mit den dazugehörenden Leittechniken. Auch neue energiesparende Fahrzeuge, z. B. bei Bussen die Hybridtechnologie, unterliegen häufig staatlichen Förderprogrammen. Doch alle diese Förderprogramme sind nur begrenzt abrufbar und unterliegen dem steuerlichen Gesamtaufkommen des Staates. Ohne Förderprogramme ist kein Verkehrsunternehmen in der Lage neue Infrastrukturprojekte herzustellen. Alleine die Unterhaltung der bestehenden Infrastruktur belastet die Unternehmen schon bis an ihre finanziellen Grenzen. Auch hier ist es angebracht Beschwerden gut zu überdenken. Wenn vorhandene Haltestellenanlagen nicht mehr den neuesten Stand besitzen, Wetterschutzeinrichtungen fehlen, oder Fahrzeuge schon einige Tage hinter sich haben, so wird im Rahmen von möglichen Förderprogrammen bestimmt irgendwann Abhilfe geschaffen. Es ist aber auch zu bedenken, dass jede Förderung steuerfinanziert ist und somit jeder einzelne Bürger indirekt daran beteiligt ist. Ebenso entscheidend sind immer die momentanen Haushaltssituationen der Länder und des Bundes.</p>
<p><strong><big>Beantwortung</big></strong></p>
<p>Bei den Verkehrsbetrieben wird jede Beschwerde ernst genommen und ist diese noch so dämlich. Eine Beschwerde setzt die Verwaltungsmaschinerie in Gang. Die Meldung wird aufgenommen und dokumentiert, es folgt eine Weiterleitung zu den entsprechenden Fachabteilungen die ihrerseits eine Stellungnahme dazu abgeben. Abschließend wird von der für die Beschwerden zuständigen Abteilung ein Anschreiben an dem Beschwerdeführer formuliert und versendet. Alle Beschwerden werden im positiven Sinn beantwortet, auch wenn momentan die Wünsche nicht erfüllbar sind. Doch jedes Verkehrsunternehmen ist bestrebt, im Rahmen seiner Möglichkeiten eine für beide Seiten einigermaßen zufriedenstellende Lösung zu finden.</p>
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		<title>Nahverkehr als Grundversorgung, ohne Marketing</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 18:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Nahverkehr sollte als ein Element der Grundversorgung verstanden sein, ohne unnötige Schnörkel. Er sollte pünktlich und schnell sein, kurze Taktzeiten besitzen und ein Großteil der Bevölkerung erschließen, ohne weite Fußwege zu den Haltepunkten. Die Zugänge zu den Haltestellen und Fahrzeugen sollten barrierefrei sein. Es wäre zu verzichten auf architektonischen Schnickschnack, der nur den kommunalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nahverkehr sollte als ein Element der Grundversorgung verstanden sein, ohne unnötige Schnörkel. Er sollte pünktlich und schnell sein, kurze Taktzeiten besitzen und ein Großteil der Bevölkerung erschließen, ohne weite Fußwege zu den Haltepunkten. Die Zugänge zu den Haltestellen und Fahrzeugen sollten barrierefrei sein.</p>
<p>Es wäre zu verzichten auf architektonischen Schnickschnack, der nur den kommunalen Politikern als Prestigeobjekte dienen soll. Die Haltestellenausstattungselemente, z. B. Wetterschutz, sollten vorhanden sein aber aus preiswerten Materialien mit geringen Unterhaltungsaufwand bestehen. Die Fahrzeuge sollten eine zuverlässige und wartungsarme Technik besitzen, jedoch einen einigermaßen erträglichen Aufenthalt ermöglichen.</p>
<p>Weil Nahverkehr als Grundversorgung zu verstehen ist, benötigt dieses keine Werbung. Busse und Bahnen kennt jeder, hier gibt es keinen Werbegrund. Wer den öffentlichen Nahverkehr benötigt, nutzt diesen. Wer ihn nicht benötigt, nutzt ihn nicht. Das ist eine einfache Formel, die im Kern die Wahrheit trifft. Doch die neuen Strategien der Nahverkehrsgesellschaften gehen andere Wege. Es gilt alles zu vermarkten was sich noch so gerade vermarkten lässt. Es werden z. B. tonnenweise Broschüren entworfen, bedruckt und verteilt die eigentlich nur eine Grundversorgung darstellen. Den einzigsten Dienst den diese Papiere verrichten, ist die Belastung der Umwelt mit Müll. Andere Werbekampagnen wie Tage der offenen Tür eines Verkehrsunternehmens sind für manche Bevölkerungsgruppen schöne Feste, jedoch ein Nutzen für den öffentlichen Nahverkehr ist hier nicht erkennbar. So halten sich Verkehrsbetriebe teure Marketingstrategen mit einem kompletten Mitarbeiterstab, der nur Werbeideen zu entwerfen hat.</p>
<p>Hier stellt sich die Frage, warum müssen Elemente einer Grundversorgung für sich werben? Bei den Krankenkassen ist dieses gleich, eine gesetzliche Grundversorgung die ständig für sich wirbt. Sollten bei all diesen Institutionen nicht mal die ganzen Vorstandsposten hinterfragt werden, ob diese so alle ihre Berechtigungen besitzen? Oder auf beliebte Marketingpöstchen zu verzichten ist? Um ganz einfach nur die Rolle der Grundversorgung gerecht zu werden?</p>
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		<title>Sicherheit, Marketing, Politik</title>
		<link>http://nahverkehr-info.de/blog/2011/04/sicherheit-marketing-politik/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 14:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles was ärgert]]></category>
		<category><![CDATA[Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geschehen Gewalttaten von Jugendlichen in U-Bahnhöfen und Sicherheitspersonal fehlt, sodass dieses verhindert werden kann. Zunächst wird der Sauberkeitsgedanke der Verkehrsunternehmen höher eingeschätzt als die Sicherheit von Personen in Verkehrsanlagen. Reinigungskräfte sind fast rund um die Uhr tätig, jedoch geeignetes Sicherheitspersonal fehlt. Marketingexperten der Verkehrsunternehmen bestimmen in den heutigen Unternehmensphilosophien das Handeln der Betriebe. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geschehen Gewalttaten von Jugendlichen in U-Bahnhöfen und Sicherheitspersonal fehlt, sodass dieses verhindert werden kann. Zunächst wird der Sauberkeitsgedanke der Verkehrsunternehmen höher eingeschätzt als die Sicherheit von Personen in Verkehrsanlagen. Reinigungskräfte sind fast rund um die Uhr tätig, jedoch geeignetes Sicherheitspersonal fehlt. Marketingexperten der Verkehrsunternehmen bestimmen in den heutigen Unternehmensphilosophien das Handeln der Betriebe. Diese Philosophien fundieren häufig auf Meinungsumfragen und die Strategien sind auf Werbewirksamkeit ausgelegt. Nach den jüngsten Berliner Vorfällen wären jetzt eigentlich neue Marketingstrategien zu entwickeln, die in ihrer Werbewirksamkeit den Sicherheitsgedanken wieder aufleben lässt. Oder es werden erst mal weitere Meinungsumfragen abgewartet, ob die Bevölkerung Sicherheit oder Sauberkeit im Vordergrund sieht. Wahrscheinlich sind Reinigungskräfte jedoch auch kostengünstiger zu bekommen als ausgebildete Sicherheitsfachleute.Der Faktor Geld ist bei der Sicherheit relevant, auch wenn dieses niemand zugeben möchte, weder Firmenvorstände noch Politiker. Es ist eben für die Staatsfinanzen wesentlich besser, Polizeibeamte mit einträglichen Geschwindigkeitskontrollen zu binden als diese zusätzlich mit allgemeine Sicherheitsaufgaben zu belasten. Politiker begründen alles mit dem Sicherheitsgedanken, auch Geschwindigkeitskontrollen, obwohl hier die von Politikern nie genannte Refinanzierung der Polizei im Vordergrund steht.Politisches Umdenken müsste auch bei den Sicherheitsmaßnahmen für Großveranstaltungen eintreten. Die Veranstalter, die Massen zu ihren Veranstaltungen ziehen, müssten für alle Sicherheitsmaßnahmen auch die kostenmäßige Verantwortung tragen. Es kann nicht angehen, dass z. B. Vereine für die Bezahlung ihrer Fußballprofis Millionenbeträge ausgeben und die Kosten der Sicherheit von dem Steuerzahler aufzubringen sind. Die für dem Staat hier entfallenden Kosten könnten gezielt für Sicherheitsmaßnahmen an besonders gefährdenden Orten zur allgemeinen Erhöhung der Sicherheit eingesetzt werden.Ein weiterer finanzieller Knackpunkt sind die Staatskosten für Häftlinge. Bei einer erhöhten Sicherheitspräsenz kann auch ein erhöhtes Häftlingsaufkommen entstehen und vielleicht ist auch dieses ein politischer Grund von zusätzlichen Polizeistreifen abzusehen. Doch hier sollten sich Politiker für ihre Abgeordnetengehälter mal ein paar Gedanken machen, wie mit Häftlingen kostenneutral verfahren werden könnte, auch hier gäbe es bestimmt Möglichkeiten die sogar mit der Verfassung in Einklang zu bringen sind.Nur Politiker sollen nicht immer nur Publikumswirksam schwätzen, sondern auch mal effektiv handeln, falls Politiker dazu überhaupt in der Lage sind.</p>
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		<title>GDL, Gewerkschaften und Firmen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 01:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die drohenden intensiven Streiks der Eisenbahnergewerkschaft GDL werden für viele Menschen enorme Unannehmlichkeiten bedeuten. Die GDL hat noch prallgefüllte Streikkassen, denn sie kann auch auf die Gelder der GDBA zurückgreifen, beide Gewerkschaften gehören dem Deutschen Beamtenbund an und die GDBA hatte zu Zeiten der beamteten Bahnbediensteten nie einen Streik ausrufen können. Des Weiteren bestreikt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die drohenden intensiven Streiks der Eisenbahnergewerkschaft GDL werden für viele Menschen enorme Unannehmlichkeiten bedeuten. Die GDL hat noch prallgefüllte Streikkassen, denn sie kann auch auf die Gelder der GDBA zurückgreifen, beide Gewerkschaften gehören dem Deutschen Beamtenbund an und die GDBA hatte zu Zeiten der beamteten Bahnbediensteten nie einen Streik ausrufen können. Des Weiteren bestreikt die GDL die Deutsche Bahn und diese kann das Arbeitgebermittel der Aussperrung nicht anwenden, denn wen soll die DB aussperren? Die DB steht der GDL ziemlich schutzlos gegenüber und die DB und Politik sollten sich vielleicht mal selber fragen, ob die Ausgründungen wirklich vorteilhaft waren. Denn gerade die Politik, die jahrelang quasselt das die Bürger mobil sein müssen und auch weit vom Wohnungsort entfernte Arbeitsstellen annehmen müssen. Also ist hier die Politik in der Pflicht, auch die Voraussetzungen zu schaffen.Über die Art und Weise des Vorgehens der GDL kann man geteilter Meinung sein, denn mit ihren Aktionen schadet sie in erster Linie die Arbeitnehmerschaft außerhalb der DB und Gewerkschaften sind eigentlich die Vertreter der Arbeitnehmer. Doch es ist der GDL auch zu Gute zu halten, dass sie noch eine Gewerkschaft der eigenständigen Taten ist. Bei vielen anderen Gewerkschaften kommt das Gefühl auf, dass sie ihre Forderungen in Absprache mit der Arbeitgeberschaft treffen und ihr lautes Geschreie nur medienwirksames Verhalten ist. Es werden wahrscheinlich bei einigen Gewerkschaften Streiktage nur aus dem Grund ausgerufen, dass der Arbeitgeber lohnzahlungsfreie Tage bekommt, damit er dann die ausgehandelten Gehaltserhöhungen fast zum Nulltarif haben kann.Es ist eigentlich allen Fahrbediensteten in kommunalen Verkehrsbetrieben zu raten, sich eigenständig zu organisieren. Nur hier ist es schwer eine geeignete Gewerkschaft zu finden, denn kaum eine Arbeitnehmerorganisation ist so finanzstark wie die GDL. Alle Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben, die unmittelbar an der Beförderung von Personen beteiligt sind, sind die Säulen der Betriebe und geben dem Unternehmen seine Berechtigung. Doch ihre Bezahlung und Behandlung sowie ihr Stellenwert ist unakzeptabel. Die Lohnschiene zwischen Verwaltungsangestellten und Fahrdienst ist hier in ein umgekehrtes Verhältnis abgewandert. Die Verwaltungen blähen sich mit immer mehr hochbezahlten Führungskräften auf, die zusätzlich noch ständig ausgetauscht werden und wobei die abgesetzten ihre hohen Gehaltsstufen ohne besonderer Leistung behalten können. Jede Führungskraft und fast jeder Verwaltungsmitarbeiter kommt sich natürlich sehr wichtig vor, wobei es in Wirklichkeit kaum auffällt ob diese da sind oder nicht. Um die Wichtigkeit seiner Person als Führungskraft herauszustellen, braucht diese Person natürlich viele Mitarbeiter die sich ähnlich wichtig vorkommen. Dafür müssen dann Vorgesetzte und Mitarbeiter unzählige Stunden im Jahr damit verbringen um nur ihre Wichtigkeit zu rechtfertigen. Natürlich wünscht sich jeder einen gut bezahlten Job mit möglichst wenig effektiver Arbeit, es ist eben angenehmer viel „dummes Zeug zu quatschen“ als zu arbeiten. Dieses ist menschlich und die Politiker leben dieses ja so vor. Die Rolle der Betriebsräte in diesem Firmentheater ist einfach, sie machen alles mit. Reden so wie es gerade gebraucht wird und möchten doch auch nur ein ruhiges Leben. Ein Betriebsrat der ständig aneckt, passt doch nicht mehr in die heutige Gesellschaft. Er muss Firmen- und Gewerkschaftstreu sein, darf es sich nicht mit dem Firmenvorstand und den örtlichen Gewerkschaftsführungen verderben, sonst ist er nach der abgelaufenen Legislaturperiode kein Betriebsrat mehr und muss evtl. richtig arbeiten oder wird gar gekündigt. Denn auch hier zeigt sich die enge Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Gewerkschaften.Vielleicht schaffen es mal die Fahrbediensteten der kommunalen Verkehrsbetriebe irgendwann ihre eigene Spartengewerkschaft zu bekommen, es ist ihnen zu gönnen, damit ihr Gehalt und Stellenwert wieder in das richtige Verhältnis gesetzt wird.</p>
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		<title>Zugunfall in Sachsen-Anhalt</title>
		<link>http://nahverkehr-info.de/blog/2011/02/zugunfall-in-sachsen-anhalt/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 00:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das schwere Zugunglück in Sachsen-Anhalt ist eine Tragödie, mit vielen Toten und Verletzten. Es wirft viele Fragen auf, doch wer hat dieses Zugunglück wirklich zu verantworten? Hier kann man sich das natürlich einfach machen, indem der Lokführer des Güterzuges wegen fahrlässiger Tötung angeklagt wird und schon ist der Schuldige gefunden. Er hat ein Vorsignal ignoriert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das schwere Zugunglück in Sachsen-Anhalt ist eine Tragödie, mit vielen Toten und Verletzten. Es wirft viele Fragen auf, doch wer hat dieses Zugunglück wirklich zu verantworten? Hier kann man sich das natürlich einfach machen, indem der Lokführer des Güterzuges wegen fahrlässiger Tötung angeklagt wird und schon ist der Schuldige gefunden. Er hat ein Vorsignal ignoriert und ein Halt zeigendes Hauptsignal überfahren. Die Gründe warum 2 Signale überfahren wurden, sind allerdings noch zu untersuchen.Doch die eigentlich Verantwortlichen für dieses Drama sitzen in den Führungsgremien der Bahn und der Politik. Es sind jahrelang Sicherheitssysteme bekannt, die einen Zug bei überfahrenden Haltsignal notbremsen. Warum sind diese Systeme noch nicht flächendeckend eingebaut? Es sollen bei der Bahn Vorschriften existieren die besagen, dass solche Sicherheitssysteme erst bei Strecken für Geschwindigkeiten von über 100 km/h zwingend vorzusehen sind, bei Strecken mit zulässigen Höchstgeschwindigkeiten bis 100 km/h sei dieses nicht zwingend erforderlich? Wer erlässt solche Vorschriften? Ist es bei der Bahn nicht bekannt, welche Kräfte bei einen Frontalzusammenstoß zweier Züge mit je 100 km/h wirken? Wo sind denn hier die Sicherheitsexperten, die sonst behaupten das schon 10 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung in verkehrsberuhigten Zonen eine lebensgefährliche Bedrohung ist. Es werden im Straßenverkehr so viele Verordnungen von Politikern erlassen, die Sicherheitsexperten denen vorgeben, dass hier schon der Überblick verloren geht und aufgrund der Masse der teilweise sinnlosen und nicht überwachbaren Verordnungen nur eine reine „Staatskassen Auffüllung“ erkennbar ist. Nur warum werden bei der DB die Sicherheitsvorschriften so großzügig ausgelegt? Hat dieses etwa den Grund, dass die Bahn an die Börse gehen wollte? Geht hier Profit vor Sicherheit? Haben die Politiker, die sich ja so gerne redend in der Öffentlichkeit präsentieren, nichts davon gewusst?Hier trägt eigentlich die Führung der Bahn und die zuständigen Politiker die Verantwortung, denn das Gleisnetz und die sicherheitstechnischen Anlagen sind immer noch im Besitz des Bundes. Doch wie sieht es denn mit der Verantwortung von Managern und Politikern aus? Erst mal wird versucht mit allen zur Verfügung stehenden rhetorischen Mitteln die Verantwortung von sich zu weisen. Wird der Druck von außen zu groß, dann wird zurückgetreten und das war es dann. Manche Manager und Politiker fühlen sich an ihrem Ego etwas angeknackst aber mit ihren fürstlichen Abfindungen und Renten kommen sie dann gut damit zurecht. Wenn sie dann noch etwas Lust für eine Tätigkeit verspüren, bekommen diese Leute hochdotierte Positionen in lukrativen und renommierten Unternehmen. Genau hier geht das demokratische Verständnis verloren, dem Normalbürger trifft die ganze Härte der Gesetze (von Politikern erschaffen) und den Verantwortlichen in den Führungsetagen der Firmen, sowie den Politikern passiert im Grunde nichts. Es müsste dringend eine Verantwortungshaftung für Manager und Politiker eingeführt werden, die diese Leute finanziell wirklich merken. Manager dürften keine Abfindungen erhalten und Berufsverbot bekommen, Politikern müssten ausnahmslos die Ruhegeldzahlungen gestrichen werden. Doch wer soll solche Verordnungen erlassen? Politiker wollen sich doch nicht selber bestrafen und Manager kommen nicht selten aus der politischen Szene.</p>
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		<title>Mal wieder Streik bei der Bahn</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 20:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt rufen die Gewerkschaften TransNet und GDBA mal wieder zu Streiks auf. Der Grund für die Streiks ist die Angleichung der Gehälter zwischen Bediensteten der Deutschen Bahn und den Angestellten von Privatbahnen. Irgendwie ist dieses jedoch nicht so richtig nachvollziehbar, denn die Gewerkschaften haben die Ausgründung von Bahnstrecken der Deutschen Bahn mal mitgetragen. Die Privatisierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://freie-meinung.66web.de/wp-content/uploads/2010/10/streik.jpg"><img class="size-full wp-image-208 alignleft" title="streik" src="http://freie-meinung.66web.de/wp-content/uploads/2010/10/streik.jpg" alt="" width="120" height="170" /></a>Jetzt rufen die Gewerkschaften TransNet und GDBA mal wieder zu Streiks auf. Der Grund für die Streiks ist die Angleichung der Gehälter zwischen Bediensteten der Deutschen Bahn und den Angestellten von Privatbahnen. Irgendwie ist dieses jedoch nicht so richtig nachvollziehbar, denn die Gewerkschaften haben die Ausgründung von Bahnstrecken der Deutschen Bahn mal mitgetragen. Die Privatisierung von Teilstrecken sollte die Deutsche Bahn aus den roten Zahlen bringen. Es wurden Tarifverträge zwischen Gewerkschaften und den privaten Anbietern abgeschlossen, die weit unter den Tarifen der Deutschen Bahn lagen. Warum haben denn diese Gewerkschaften solchen Tarifverträgen zugestimmt? Es kann doch nicht angehen, dass Gewerkschaftsführer erst niedrige Tarifabschlüsse billigen und dann mit viel Aufsehen die Gleichstellung der Gehälter fordern. Natürlich ist es richtig, dass gleiche Arbeit mit gleichen Lohn beglichen werden muss, aber doch nicht mit so einer verlogenen Art der Gewerkschaften. Hier stinkt es doch nach Profilierung von Gewerkschaftsführern. Hier wäre es von den Gewerkschaften angebracht gewesen bei der damaligen Vergabe von Bahnstrecken darauf zu achten, dass die Angestellten der Privatbahnen die gleichen Bezüge erhalten wie die DB-Angestellten. Hier hätten im Vorfeld entsprechende Tarifverträge mit den Privatanbietern abgeschlossen werden müssen. Aber es möchten sich ja jährlich Gewerkschaftsführer profilieren können, damit vorhandene Mitglieder nicht weglaufen und neue gewonnen werden können. Diese Strategie passt genau in das heutige Gesamtumfeld Deutschlands.</p>
<p>Die Gewerkschaften TRANS-NET und GDBA, haben die Ausgründung von Bahnstrecken der Deutschen Bahn mal mitgetragen. Die GDL als Spartengewerkschaft möchte jetzt einen flächendeckenden Tarifvertrag für alle Beschäftigten in Eisenbahnbetrieben, egal in welche Eigentumsverhältnisse diese stehen. Um die Ziele zu erreichen, bestreikt die GDL nicht nur die Unternehmen die einen schlechteren Tarifvertrag gegenüber der DB aufrecht halten, sondern auch die DB selber, obwohl hier im Prinzip keine Verbesserungen gefordert werden. Wenn diese Praxis bei anderen Gewerkschaften Schule macht, dann werden zukünftig Betriebe bestreikt wo selber keine Verbesserungen einzufordern sind. Allerdings besitzt die GDL eine Sonderstellung unter den Gewerkschaften. Diese Spartengewerkschaft gehört, genau wie die GDBA, dem Deutschen Beamtenbund und deren Tarifunion an und erhält somit die solidarische Unterstützung. Weil in der Vergangenheit Gewerkschaften des DBB keine Streiks finanzieren mussten, sind die Streikkassen dieser Gewerkschaften prall gefüllt. Die DB muss sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, nach Abschaffung ihres beamtenden Personals, nicht genügend Vorkehrungen getroffen zu haben um sich vor einer „streikwütenden“ Spartengewerkschaft zu schützen. Sie hatte nur ihr Augenmerk auf die Bahngewerkschaften TRANS-NET und GDBA gelenkt.</p>
<p>Die Privatisierung von Teilstrecken sollte die Deutsche Bahn aus den roten Zahlen bringen. Es wurden Tarifverträge zwischen Gewerkschaften und den privaten Anbietern abgeschlossen, die weit unter den Tarifen der Deutschen Bahn lagen. Hier stellt sich jedoch die Frage: Warum haben die Gewerkschaften TRANS-NET und GDBA solchen Tarifverträgen zugestimmt? Es kann doch nicht angehen, dass Gewerkschaftsführer erst niedrige Tarifabschlüsse billigen und dann eine solidarisierte Gewerkschaft mit viel Aufsehen und großer Streikbereitschaft die Gleichstellung der Gehälter fordert. Natürlich ist es richtig, dass gleiche Arbeit mit gleichen Lohn beglichen werden muss, aber doch nicht mit so einer verlogenen Art der Gewerkschaften. Hier stinkt es doch nach Profilierung von Gewerkschaftsführern. Hier wäre es von den Gewerkschaften angebracht gewesen bei der damaligen Vergabe von Bahnstrecken darauf zu achten, dass die Angestellten der Privatbahnen die gleichen Bezüge erhalten wie die DB-Angestellten. Hier hätten im Vorfeld entsprechende Tarifverträge mit den Privatanbietern abgeschlossen werden müssen. Aber es möchten sich ja jährlich Gewerkschaftsführer profilieren können, damit vorhandene Mitglieder nicht weglaufen und neue gewonnen werden können. Diese Strategie passt genau in das heutige Gesamtumfeld Deutschlands.</p>
<p>Aber warum suchen sich denn die Gewerkschaften ihre Opfer bei den Beschäftigten anderer Betriebe? Diese sind genau so Arbeitnehmer, wie die Beschäftigten für die sich die GDL einsetzt. Hier werden im Berufsverkehr Bahnen bestreikt, damit Arbeiter, die ebenfalls Mitglieder von Gewerkschaftsorganisationen sind, ihre Arbeitsstellen nicht erreichen können. Es sollten Gewerkschaften eigentlich mit allen Arbeitnehmern solidarisch verfahren, schließlich existieren alle Gewerkschaften nur von der Arbeitnehmerschaft. Für die GDL würde es sich anbieten den Güterverkehr zu bestreiken, denn hier würde die eigentliche Gegenseite der Gewerkschaften empfindlich getroffen. Dieses würde der Bahn und anderen gewerbetreibenden Unternehmen empfindlich am Nerv treffen und schwere finanzielle Verluste der Arbeitgeberseite zuführen.</p>
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		<title>Zu beachten! Die Bahncard der DB wird nur als Abo verkauft, welches sich automatisch bei nicht fristgerechter Kündigung verlängert.</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Hinweis soll nicht negativ der DB gegenüber ausgelegt werden, denn als öffentliches Verkehrsmittel ist sie unverzichtbar und bringt täglich Tausende von Pendlern zu Arbeitsstätten und Universitäten. Ohne die Bahn würden unsere Verkehrsstraßen jeden Tag den absoluten Kollaps erliegen. Auch für viele Fernreisende bietet die Bahn oft die bessere Alternative zum eigenen PKW.Jedoch wird gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial;">Dieser Hinweis soll nicht negativ der DB gegenüber ausgelegt werden, denn als öffentliches Verkehrsmittel ist sie unverzichtbar und bringt täglich Tausende von Pendlern zu Arbeitsstätten und Universitäten. Ohne die Bahn würden unsere Verkehrsstraßen jeden Tag den absoluten Kollaps erliegen. Auch für viele Fernreisende bietet die Bahn oft die bessere Alternative zum eigenen PKW.</span>Jedoch wird gerne bei dem Verkauf von Fahrkarten für Fernreisen die Bahncard angeboten, indem unter Bezug eines sofortigen 25%tigen Preisnachlasses die Bahncard für ein Jahr als fast (oder ganz) kostenlose Beigabe zu erhalten ist. Hierbei wird gerne verschwiegen, dass sich der Zeitraum automatisch für ein weiteres Jahr verlängert, wenn die Bahncard nicht spätestens 6 Wochen vor Gültigkeitsablauf gekündigt wird. Das heißt, eine weitere Zahlung für ein Jahr. Personen die nur selten Fahrten mit der DB durchführen sollten hier vorsichtig sein, denn schnell wird der Kündigungstermin vergessen und eine weitere Zahlung ist zu tätigen ohne einen eventuellen Nutzen. Für einen Gelegenheits-Bahnfahrer ist es empfehlenswert, die Bahncard direkt nach dem Erhalt zu kündigen, so kann der Kündigungstermin nicht in Vergessenheit geraten und eine Zahlung für nicht genutzte Leistungen vermieden werden. Der Hinweis bei einer verspäteten Kündigung, dass verschwiegen wurde hier gleichzeitig ein Abonnement erworben zu haben nützt wenig, denn jeder ist verpflichtet die Nutzungsbedingungen zu lesen. Wie dieser Service der Bahn einzuschätzen ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Jedoch kann auf diese Weise die Bahn Einnahmen für ungenutzte Leistungen erzielen.Admin</p>
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		<title>Unannehmlichkeiten des ÖPNV</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Verspätungen und die damit verbundenen nicht hergestellten Anschlüsse sind bestimmt die größten Ärgernisse des Öffentlichen Personennahverkehrs. Ein weiterer Grund sind die oft überfüllten Bahnen und Busse (insbesondere zu den Verkehrsspitzenzeiten), sowie teilweise nicht angepasste Verhaltensweisen von Fahrgästen. Das kann z. B. überlaute Musik aus Ohrhörern, die Einnahme von Speisen und Getränken in vollbesetzten Bahnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verspätungen und die damit verbundenen nicht hergestellten Anschlüsse sind bestimmt die größten Ärgernisse des Öffentlichen Personennahverkehrs. Ein weiterer Grund sind die oft überfüllten Bahnen und Busse (insbesondere zu den Verkehrsspitzenzeiten), sowie teilweise nicht angepasste Verhaltensweisen von Fahrgästen. Das kann z. B. überlaute Musik aus Ohrhörern, die Einnahme von Speisen und Getränken in vollbesetzten Bahnen und Bussen oder lautes Gegröle sein. Des Weiteren ist es eine oft zu beobachtende Unart Sitzplätze mit Taschen, Mänteln oder sonstigen Gegenständen Zweck zu entfremden, denn nicht jeder Fahrgast möchte erst um seinen ihm zustehenden Sitzplatz betteln und zieht somit unfreiwillig einen Stehplatz vor.Hier ist es eine große Herausforderung für die Verkehrsunternehmen diese Mißstände zumindest teilweise abzuschwächen. Doch um diesen Komfort zu erreichen, bedarf es zusätzliches Personal und Fahrzeuge welches jedoch die dünne Finanzdecke der Unternehmen nicht zulässt. Es stellt sich die Frage, ob nicht ein Großteil der Bevölkerung bereit wäre für einen verbesserten Komfort und mehr Pünktlichkeit auch einen angemessenen höheren Fahrpreis zu zahlen? Für ein wirkliches &#8220;Mehr an Leistung&#8221; ist die Akzeptanz für eine Fahrpreiserhöhung sicherlich höher anzusiedeln als eine Fahrpreiserhöhung im üblichen Sinn, mit gleichbleibenden oder sogar sich verschlechternden Leistungen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Beispiele, wie es manchmal ist</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-495" href="http://nahverkehr-info.de/blog/?attachment_id=495"><img class="size-full wp-image-495" title="bahnvoll2" src="http://nahverkehr-info.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/bahnvoll2.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-506" href="http://nahverkehr-info.de/blog/?attachment_id=506"><img class="alignnone size-full wp-image-506" title="bahnsitz2" src="http://nahverkehr-info.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/bahnsitz22.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Beispiele, wie es sein sollte</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><a rel="attachment wp-att-507" href="http://nahverkehr-info.de/blog/?attachment_id=507"><img class="alignleft size-full wp-image-507" title="busangen1" src="http://nahverkehr-info.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/busangen11.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-508" href="http://nahverkehr-info.de/blog/?attachment_id=508"><img class="alignleft size-full wp-image-508" title="bahnangeneh1" src="http://nahverkehr-info.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/bahnangeneh12.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><strong>Marketing</strong></p>
<p>Über Marketing wird viel Werbung für Fahrradmitnahme und kostenlose Kinderwagen-Beförderung betrieben, doch es wird verschwiegen das die Kapazitäten der Fahrzeuge diese Mitnahmen häufig gar nicht hergeben. In überfüllten Bahnen und Bussen werden Fahrgäste zusammen gequetscht und dazwischen noch Fahrräder (1 Fahrrad nimmt den Platz von 6 Sitzplätzen ein, angegurtet an Klappsitzen die den Personen fehlen). Teilweise können Kinderwagen nicht befördert werden, weil die Fahrzeuge schon besetzt sind, dass gleiche ist für Rollstuhlfahrer anwendbar. Was nützen Fahrzeuge mit Niederflurtechnik und behindertengerechte Haltestellen, wenn die Kapazitätsauslastung der Fahrzeuge schon längst erreicht ist.  Auch wäre eine ehrliche Auslegung der Marketing-Strategien wünschenswerter, als nur die Werbetrommel zu rühren. Die &#8220;Marketing-Strategen&#8221; der Verkehrsunternehmen haben immer &#8220;tolle Ideen&#8221;, wie zum Beispiel in überfüllten Regionalbahnen Fahrkartenkontrollierende Getränke- und Süßwarenverkäufer mit Verkaufswagen durch die Menschenbesetzten schmalen Gänge zu schicken wobei weder der Verkäufer noch die Fahrgäste wissen wohin sie überhaupt noch ausweichen sollen. Hier im Berufsverkehr fahren jeden Tag Menschen, die darauf angewiesen sind ihren Arbeitsplatz mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und denen wird schon sehr viel Unerträgliches zugemutet. Hingegen die &#8220;Marketing-Strategen&#8221; mit ihren Dienstwagen bzw. von den Firmen &#8220;geförderten Privatfahrzeugen&#8221; ihre tägliche Fahrt zur Arbeitstätte absolvieren. Die meisten &#8220;Ideengeber&#8221; kennen die Zustände in den öffentlichen Personenverkehr wahrscheinlich nur aus Filmmaterial oder aus ihrer Studienzeit wo der/die eine oder andere noch auf den öffentlichen Personen-Nahverkehr angewiesen war. Es wäre für jedem Marketing-Mitarbeiter ratsam wenigstens ein Jahr zu den Verkehrsspitzenzeiten den ÖPNV zu nutzen, bevor Ideen entwickelt werden. Ebenso sollten keine Strategien alleine nur aus Umfrageergebnissen resultieren, zwar geben diese einen ungefähren Zustandsbericht, jedoch können nur &#8220;selbst erlebte Erfahrungen&#8221; den Entwickler zu vernünftigen Ideen führen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Volle Bahnen und Busse</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-500" href="http://nahverkehr-info.de/blog/?attachment_id=500"><img class="size-medium wp-image-500 alignleft" title="vollbahn" src="http://nahverkehr-info.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/vollbahn-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-500" href="http://nahverkehr-info.de/blog/?attachment_id=500"></a>Es wird gerne von Seiten der Verkehrsunternehmen für ein angenehmes, schnelles und stressfreies Fahren geworben (Marketing-Strategie), mit dem Ziel möglichst viele Neukunden zu gewinnen und möglichst mit gleichzeitigen Abo-Vertrag für ein Jahr die Einnahmen gesichert zu bekommen. Doch beim rühren der Werbetrommel sollte dem zu gewinnenden Fahrgast auch gesagt werden, dass ein angenehmes, pünktliches und stressfreies Fahren nur zu bestimmten Tageszeiten gewährleistet ist. Dann sollte dem Fahrgast ebenfalls gesagt werden, dass zu den Verkehrsspitzenzeiten (Schüler- und Berufsverkehr) kein angenehmes Fahren zu ermöglichen und zu erwarten ist, weil die Kapazitäten zu diesen Tageszeiten ausgelastet- und überfüllte Bahnen- und Busse zu akzeptieren sind. Es ist zu diesen Tageszeiten eben nur ein Transport möglich und kein angenehmes Fahren. Mit der Wahrheit sind dauerhaft Fahrgäste zu gewinnen, mit dem verbreiten von nur &#8220;Vorteilen&#8221; (auch wenn diese zweifelsfrei teilweise vorhanden sind) steigen Kunden nach einem Monat ÖPNV-fahren schon wieder auf den PKW um. Denn auch wenn das Fahren im eigenen PKW teurer ist und über volle Straßen führt, ist hier ein bequemer Sitzplatz ohne Lärm gewährleistet. Auch lange Wartezeiten an Umstiegshaltestellen durch verpasste Anschlüsse bleibt dem Autofahrer erspart. Die Zielsetzung der Verkehrsunternehmen müsste sein, ein angenehmes und stressfreies Fahren auch zu den Verkehrsspitzen zu gewährleisten, sei es durch Taktverdichtung, mehr Einsatzwagen oder bei der DB mit zusätzlichen Wagons. Dieses wäre mal eine Aufgabe für die Marketing-Strategen anstatt nur Kampagnen, Werbespots und Plakate zu entwerfen. Diese Maßnahmen bringen auf Dauer nur noch mehr gefrustete Fahrgäste und kehren das Bild in die Lächerlichkeit.Im Prinzip hat sich im öffentlichen Personennahverkehr in den letzten 30 Jahren nicht viel geändert, die Busse und Bahnen sind immer noch genau so voll, die Anschlüsse sind auch nicht besser, die Wagen sind teilweise noch unbequemer geworden, härtere und weniger Sitzplätze, dafür breitere Gänge für z. B. Getränkewagen (siehe oben), oder es ist sinnloses Styling geschaffen was keinem nützt. Im Rahmen der Gesetzgebung (Gleichstellungsgesetz) hat sich jedoch der Zustand für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste verbessert. Um von dem eigentlichen Übel abzulenken sind städtebauliche Verschönerungen geschaffen, so wie architektonisch gestaltete Aufenthaltsflächen und Wetterschutzeinrichtungen an Haltestellen und Bahnhöfe die an bedeutenden städtischen Standorten angesiedelt sind. Dieses nützt jedoch nur den Kommunalpolitikern, die in der Regel den ÖPNV wenig nutzen, dass jedoch ein Imagegewinn ihrer Stadt ist. Hier hätten oft einfache Wetterschutzeinrichtungen einen sogar teilweise besseren Dienst geleistet. An den Kernpunkten, Aufenthaltsqualität in den Fahrzeugen, Pünktlichkeit und gesicherte Anschlussherstellung wird sich wahrscheinlich auch in den nächsten 30 Jahren nichts ändern, denn dieses bedeutet eine enorme Kostensteigerung. Es muss dann eine Taktverdichtung und eine Fahrzeitanpassung im Linienumlauf erfolgen, dass ein Mehreinsatz an Fahrzeugen und Personal bedeutet. Diese entstehenden Mehrleistungen wären von den Verkehrsunternehmen nur über höhere Fahrpreise zu leisten, die wiederum einen Fahrgastverlust bedeuten würden, oder durch politische Subventionierung. Hier stellt sich jedoch die Frage, ob dieses für den Steuerzahler zumutbar ist. Also kann sich an den eigentlichen Kernpunkten des ÖPNV nichts ändern, es können nur Marketing-Maßnahmen erfolgen wobei dem Fahrgast das Gefühl einer Verbesserung der Situation subjektiv erscheinen lassen soll. Es werden z. B. Beschwerden in der Form bearbeitet, die dem Beschwerdeführer das Gefühl vermitteln das durch seine Eingabe in Zukunft eine Verbesserung eintritt, obwohl dieses in vielen Fällen garnicht möglich ist.Zu diesen Themen möchte ich jedoch hinzufügen, dass dieses ausschließlich meine private Meinung ist und in keiner Weise mit irgendeinen Verkehrsunternehmen im Zusammenhang steht.Hier geht es zu dem Informationsportal <strong><a title="Nahverkehr-Info" href="http://nahverkehr-info.de" target="_blank">Nahverkehr-Info.de</a></strong>Admin</p>
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